Aktuelle UrteileArzthaftungs- und Medizinrecht [01.04.2026] Kein Anspruch auf Auskunft über Anzahl der Verwendung von Samenspenden des biologischen Vaters und Anzahl der Halbgeschwister Der Beklagte hat an der Uniklinik in Gießen und in seiner Praxis bis zum Jahr 2013 medizinisch assistierte heterologe Inseminationen vorgenommen. Dabei hat er zumindest auch Samen eines Spenders ...[Lesen Sie mehr] [26.03.2026] Werbung für ärztliche Behandlungen mit medizinischem Cannabis verstößt gegen das Heilmittelwerberecht Die Klägerin ist die Wettbewerbszentrale. Die Beklagte betreibt ein Internetportal zur Vermittlung von ärztlichen Behandlungen mit Cannabis zu medizinischen Zwecken. Dort bietet sie Interessenten ...[Lesen Sie mehr] [09.03.2026] Corona-Impfung: BGH stärkt Auskunftsanspruch einer gegen das Corona-Virus geimpften Person wegen behaupteter Impfschäden gegen den Hersteller des Impfstoffs Die Beklagte ist ein pharmazeutisches Unternehmen. Ihr wurde von der Europäischen Kommission am 29. Januar 2021 eine zunächst bedingte Zulassung für den SARS-Cov-2-Impfstoff Vaxzevria ...[Lesen Sie mehr] [02.03.2026] Patient muss Kosten für zahnärztliche Privatleistungen bezahlen Die Klägerin, eine Zahnarztpraxis, verlangte von der Beklagten die Zahlung von 752,71 € für zahnärztliche Leistungen im Zusammenhang mit einer implantologischen Behandlung. Die Beklagte ...[Lesen Sie mehr] [01.12.2025] Arzt muss nicht über Kostenerstattung durch Privatversicherung aufklären Im konkreten Fall ging es um eine Arztrechnung in Höhe von etwas mehr als 2.000 Euro für eine Operation an der Nasenschleimhaut. Der Patient hatte sich wegen Problemen bei der Nasenatmung ...[Lesen Sie mehr] [10.10.2025] Staat haftet für Behandlungsfehler bei Corona-Impfschäden Der Kläger nimmt die beklagte Ärztin für Allgemeinmedizin aufgrund einer seines Erachtens fehlerhaften Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 auf Schadensersatz in Anspruch. Nach ...[Lesen Sie mehr] [20.08.2025] Schwerste Geburtsschäden aufgrund grober Behandlungsfehler bei Geburt rechtfertigen eine Million Euro Schmerzensgeld Die Kammer hat in dem Verfahren festgestellt, dass dem medizinischen Personal der Beklagten - einer Krankenhausgesellschaft - bei der Geburt der Klägerin im Jahr 2016 mehrere grobe Behandlungsfehler ...[Lesen Sie mehr] [18.07.2025] Versandapotheke im EU-Ausland durfte Prämien für rezeptpflichtige Medikamente zahlen Der Kläger ist ein Verband, der die berufsständischen Interessen der in Bayern ansässigen Apotheker vertritt. Die Beklagte ist ein in den Niederlanden ansässiges Pharmaunternehmen. Sie reimportierte ...[Lesen Sie mehr] [03.07.2025] Patient hat Testierfreiheit und darf seinem Hausarzt ein Grundstück versprechen Der Kläger ist Insolvenzverwalter über das Vermögen eines Hausarztes, der den Erblasser seit 2015 behandelt hatte. Im Januar 2016 schloss der Erblasser mit dem Hausarzt sowie der ihn pflegenden ...[Lesen Sie mehr]